Ein Blog über technologische Kunst jenseits der Grenzen der Bildenden Kunst.

David Bowen fräst Wellen, die eine Drohne aufgenommen hat aus Acrylglas

10/14/2016

David Bowen lässt für eine “46°41’58.365″ lat. -91°59’49.0128″ long. @ 30m” autonome Drohne über einen See fliegen, eine Aufnahme machen und generiert daraus ein Tiefenbild. Das lässt er anschließend sehr hochauflösend aus einem soliden Acrylglas-Zylinder fräsen. Wer würde nicht gern einen Sturm im Wasserglas zuhause stehen haben – und das sogar ohne Wasserglas!

"46°41'58.365" lat. -91°59'49.0128" long. @ 30m" von David Bowen

“46°41’58.365″ lat. -91°59’49.0128″ long. @ 30m” von David Bowen

"46°41'58.365" lat. -91°59'49.0128" long. @ 30m" von David Bowen

“46°41’58.365″ lat. -91°59’49.0128″ long. @ 30m” von David Bowen

"46°41'58.365" lat. -91°59'49.0128" long. @ 30m" von David Bowen

“46°41’58.365″ lat. -91°59’49.0128″ long. @ 30m” von David Bowen

Wenn eine KI gleichzeitig mehrere Handschriften lernt

10/03/2016

So KANNO and Takahiro YAMAGUCHI haben einer künstlichen Intelligenz mit einigen Handschriften trainiert und diese macht sich mit Hilfe eines CNC Plotters daran, Papier damit vollzuschreiben. Wie lange hätte es wohl gedauert, einen Menschen das selbe tun zu lassen. Eine interessante Arbeit, die andeutet, wie sich Schrift entwickelt, wenn sich Kulturen mischen, und zwar im Zeitraffer.

Virtuelle Flügel – Das hätte auch kitschig enden können…

10/02/2016

Fake Love hat zusammen mit Chris Milk dieses interaktive Triptychon realisiert, in dem die Besucher Flügel verliehen bekommen. Sie haben das sehr poetisch umgesetzt und die Idee, zwischen Besucher und Leinwand einen Spiegelnde Wasserfläche zu Platzieren war aus ein paar Gründen eine gute Idee: Es erzwingt die nötige Distanz zum Sensor und und auch den Betrachtungsabstand und schaut dabei auch noch ziemlich fein aus.

Raster aus Pinspots, weißes Licht, “White Canvas ” von Cocolab

09/18/2016

Die Mexikaner von Cocolab installieren 255 weiße Pinspots, die genau nach unten zeigen, unter der Decke einer Halle und animieren diese zur Musik. Der sich vergrößernde und verkleinernde Raum dürfte vor Ort sehr eindrucksvoll wirken. Dass sich die Scheinwerfer zusätlich später auch noch bewegen scheint da fast schon überflüssig, dürfte aber auf der anderen Seite die Synapsen beim zuschauen vollends verzwirbeln, was ja schließlich auch nicht schlecht ist.

“B R U M E” von Michael Kugler und Sebastian Wolf

08/11/2016

Michael Kugler und Sebastian Wolf fluten eine unebene Tischfläche mit Rauch, der schwerer ist als Luft. Er gerät dann auch unweigerlich in Bewegung, was zu sphärischen Bewegungen führt, in die man sich sicher ewig lang vertiefen kann. Die Arbeit “B R U M E” ist verdientermaßen auch für den New Technological Art Award (NTAA) nominiert.

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